So erstellst du ein geschwärztes Foto deiner Karte
Ein Shop oder deine Bank möchte ein „geschwärztes Kartenfoto“, meist mit deinem Namen und den letzten 4 Ziffern. Hier erfährst du genau, was du abdecken musst, was lesbar bleiben soll und wie du die Datei erstellst, ohne deine Karte irgendwo hochzuladen.
Was du auf der Karte abdecken solltest
Das ist eine Beispielkarte, nicht deine. Schalte ein Feld um und sieh dir an, wie das Ergebnis aussieht.
Beispielkarte. Die Nummer ist ein gängiger Testwert, keine echte Karte.
Direkt im Browser erstellen
- Fotografiere die Karte oder nimm einen Screenshot aus deiner Banking-App.
- Öffne das Bild in Redacted. Es bleibt auf deinem Gerät.
- Zieh ein Rechteck über die ersten 12 Ziffern und dann über das Ablaufdatum. Bleib beim Stil „schwarze Fläche“ statt Weichzeichnen.
- Mach dasselbe mit der CVV, falls die Rückseite im Bild ist.
- Prüfe, ob dein Name und die letzten 4 Ziffern noch lesbar sind, und lade das Bild herunter. In der exportierten Datei sind die Flächen fest eingerechnet und die Metadaten entfernt.
Warum genau die letzten 4 Ziffern gefragt sind
Die letzten 4 Ziffern identifizieren deine Karte, reichen aber nicht aus, um sie zu benutzen. Für eine Zahlung braucht man die vollständige Nummer, das Ablaufdatum und meist die CVV. Ein korrekt geschwärztes Foto beweist also, dass du die Karte besitzt, und hält gleichzeitig alles zurück, was man zum Belasten der Karte bräuchte. Deshalb ist die Anfrage so genau formuliert.
Der Fehler, der es unsicher macht
Wer in einer App mit Ebenen ein schwarzes Rechteck zeichnet und dann die Projektdatei oder ein PDF teilt, lässt die Ziffern darunter unter Umständen wiederherstellbar. Dasselbe gilt fürs Weichzeichnen: Bei einer Kartennummer ist der Zeichenvorrat klein und das Format bekannt, und genau in dieser Situation lässt sich ein geschwärztes Bild wieder lesbar machen. Exportiere ein flaches Bild und nimm lieber eine massive Fläche.
Prüf die Anfrage selbst
Seriöse Unternehmen fragen danach, Betrüger aber auch. Bevor du etwas schickst, prüfe, ob du das Gespräch selbst begonnen hast, ob die Adresse oder der Kanal der offizielle des Unternehmens ist und ob niemand die vollständige Nummer, die CVV, einen Einmalcode oder dein Passwort verlangt. Kein echtes Support-Team braucht so etwas auf einem Foto.
Weitere Themen
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- Kreditkartennummer in einem Bild schwärzen
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Häufige Fragen
Was ist ein geschwärztes Kartenfoto?
Ein Foto oder Screenshot deiner Bankkarte, auf dem die sensiblen Stellen geschwärzt sind. Normalerweise bleiben der Name des Karteninhabers und die letzten 4 Ziffern lesbar, während die übrigen 12 Ziffern, das Ablaufdatum und die Prüfnummer (CVV) abgedeckt sind. Support-Teams nutzen es, um zu prüfen, welche Karte dir gehört, ohne Daten zu bekommen, mit denen sich Geld ausgeben ließe.
Welche Stellen decke ich ab und welche bleiben sichtbar?
Deck die ersten 12 Ziffern, das Ablaufdatum und die Prüfnummer (CVV) auf der Rückseite ab. Lass deinen Namen und die letzten 4 Ziffern sichtbar, denn damit wird die Karte deinem Konto zugeordnet. Wenn in der Anfrage andere Felder genannt werden, halte dich an die Anfrage.
Ist es sicher, ein geschwärztes Kartenfoto zu schicken?
Einigermaßen sicher, sobald Kartennummer, Ablaufdatum und CVV abgedeckt sind, denn mit den letzten 4 Ziffern allein lässt sich keine Zahlung auslösen. Zwei Vorsichtsmaßnahmen: Schick es nur über den offiziellen Support-Kanal des Unternehmens, und achte darauf, dass die schwarzen Flächen fest ins exportierte Bild eingerechnet sind und nicht als Ebene über dem Original liegen.
Schwarze Fläche oder Weichzeichnen?
Eine schwarze Fläche. Weichzeichnen und Verpixeln lassen sich manchmal rückgängig machen, besonders bei einer kurzen, vorhersehbaren Zeichenfolge wie einer Kartennummer, deren Format ein Angreifer kennt. Eine massive Fläche entfernt die Pixel vollständig.
Enthält das Foto versteckte Daten?
Das kann sein. Handyfotos enthalten oft den GPS-Standort und Angaben zum Gerät. Beim Export mit Redacted werden diese Metadaten zusammen mit der Schwärzung entfernt, die Datei, die du verschickst, enthält also nur das Bild.